Friday, July 28, 2017
   
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Press Reviews

CD Review "one step closer" - bluesnews

Eigentlich ist "One Step Closer" ja ein Rockalbum. Wenn man allerdings zum Vergleich die späten 70er-Jahre und damalige Mainstream-Acts wie Rainbow oder Whitesnake heranzieht und wiederum deren Verwurzelung im Blues - und dieser Vergleich hinkt gar nicht mal so sehr - , dann steht Paul Camilleris neue CD hier schon richtig. Es ist eine dieser typischen Studioproduktionen, bei denen vorher feststeht, wie sie zu klingen haben. Sauber, sorgfältig produziert, hörerfreundlich. Das ist nicht abschätzig gemeint, sondern soll ein durchweg solides Album beschreiben, das zehn druckvolle Songs mit wuchtigen Bässen und ausgefeilten Gitarren enthält, Kompositionen, die auf Riffs aufbauen und in leicht merkbare Refrains münden. Das Ganze ist absolut tauglich für große Hallen und wäre dies sicherlich auch für Stadien und Arenen. Einmal mehr meint man bei Camilleri den jungen Bryan Adams singen zu hören, einmal mehr freilich vermisst man andererseits bei einem Album dieser Art schon ein klein wenig die Spritzigkeit, den Schmutz der Straße, die Lebendigkeit. Am deutlichsten wird das bei der Ballade "On My Own", einem vom Sound her mächtigen Song, der aber irgendwie sich selbst genügt und den Hörer nicht wirklich beeindrucken kann. In abgeminderter Form geht es einem öfter so an manchen Stellen des Albums. Wobei anders herum Camilleri auch wieder ein verteufelt guter Gitarrist ist. Irgendwie ist man hin und her gerissen. (lei)

 

CD Review "one step closer" - Rock It!

Wäre der junge Bryan Adams nach einigen wilden Nächten in stickig verrauchten Blues-Clubs ins Studio gegangen, um eine Scheibe in der Tradition früher ZZ Top und Jimi Hendrix einzuspielen, dann wäre das Ergebnis wohl ähnlich ausgefallen ... Auf seinem sechsten Werk pflegt Paul Camilleri seine beiden großen Leidenschaften: Kompositorisch und von der Attitüde gibt er den straighten Rocker ab, der kompakte Songs mit starken Melodien zum Besten gibt. Diese stellt er in klassischer Trio-Besetzung auf ein mächtiges Blues-Fundament, das von seinem gefühlvoll singenden Gitarrenspiel geprägt wird. In der Schnittmenge von Blues und Melodic Rock überzeugt "One Step Closer" mit forschen, eingängigen Ohrwürmern wie dem Titelsong oder "Dance With Me". Vereinzelt eingestreute puristische Blues-Nummern wie "On My Own" sorgen für angenehme Abwechslung und verpassen diesem hörenswerten Blues-Rock-Album den letzten Schliff. (Martin Schneider)

 

CD Review "one step closer" - Eclipse

Endlich hat es Camilleri auf den Punkt gebracht. Und zwar nicht für Andere wie Popa Chubby, Pete Brown oder Francis Rossi, sondern für sein eigenes Trio. Camilleri gilt seit Jahren als eines der grössten Talente auf dem Scheideweg zwischen Classic Rock und Blues. Bei „One Step Closer“ ist er die entscheidenden Schritte näher an ein perfektes klassisches und nachhaltiges bluesiges Rockalbum herangekommen. Keines der zwölf Stücke fällt negativ auf, keins will man per fernbedienung wegdrücken. Hier passt alles. Camilleris Gitarrensounds brennen und rauchen wie auf dem Coverfoto und sein Gesang vermittelt Wärme und Authentizität. Die Kompositionen fühlen sich zwar manchmal wohlbekannt an, haben aber immer die nötige Distanz zu den vermeintlichen Originalen von ZZ Top bis Led Zeppelin. Seine Band, bestehend aus Roland Sumi am Bass und Tom Beck an den Drums, wirkt routiniert und findet stets die richtige rhythmische Antwort auf die Vorgaben des Chefs. Ohne Zweifel ist das sechste Studiowerk das bisher beste des im Libanon aufgewachsenen und in der Schweiz lebenden Briten.

 

   

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